JK Jan Knäble
Kontakt
Jan Knäble — Portfolio 2026

Senior UI/UX Designer für ERP- und Business-Software.

Ich gestalte Software, die Menschen tag-täglich intensiv benutzen — nicht nur in 8 Minuten schnell durchscrollen. Komplexität löse ich durch Struktur und intuitive Bedienung.

Jan Knäble
Verfügbar ab Q1 2027
7 Jahre Erfahrung
ERP, SaaS & Business-Apps
Fünf Produkte
Von 2019 bis Heute. Business-Software-Projekte aller Art
Messbare Kunden-zufriedenheit
Umfragen und persönliche Interviews
Der volle Workflow
Konzept → Design → Release → Maintenance
01 — Kurzprofil

Nutzerzentrierter Designprozess

Der User steht im Mittelpunkt des Designs.
Neue komplexe Funktionen und tief verdrahtete Features sind Teil der Evolution, moderner Software. Dabei darf die intuitive Bedienung und ein klarer UX-Flow nie an zweiter Stelle stehen.

User sind nie eine homogene Masse. Es gibt immer Einsteiger, Erfahrene und Veteranen. Gerade deshalb muss jede Erweiterung durchdacht und robust implementiert sein, um alle Gruppen gleichermaßen zu berücksichtigen.

UI-Design
  • Vom kompakten Wizard bis zum Feature-gefüllten Modul.
  • Design Systems & Komponentenbibliotheken.
  • Informationsarchitektur.
UX-Research
  • Nutzerzentrierte Forschung direkt beim Kunden.
  • Moderierte Usability-Tests.
  • Stakeholder- & Key-User-Interviews.
  • Analysen- und Supportticket-Auswertung.
  • Themenbasierte Zielgruppen-Umfragen.
Prototyping
  • Figma — Pflege von Design-Libraries.
  • Interaktive Prototypen von low- bis High-Fidelity.
  • Wireframing & Design-Thinking.
  • Funktionale Proof-of-Concepts durch VibeCoding.
Handoff
  • Design Tokens & Spezifikationen.
  • Komponenten-Dokumentation.
  • Enger Austausch mit Entwicklung im Sprint.
  • Design-QA vor Release.
Grafikdesign
  • Logo- und Wortmarkenentwicklung.
  • Corporate Design & Styleguides.
  • Websites.
  • Text- und Bildsprache.
Skill-Balken
Prozentangaben geben nur einen Ausblick. Die Design-Arbeiten erzählen mehr.
02 — Case Studies

Fünf Produkte, ein durchgehender Ansatz.

Jeder Case folgt derselben Struktur:
Kontext, Problem, Rolle, Vorgehen, Lösung, Ergebnis. Detailansicht öffnen für das ganze Bild.

03 — Grafikdesign

Marken und Unternehmen die Ihre Außenwirkung einen Schritt weiter bringen wollten.

Logo- und Corporate-Design für den deutschen Mittelstand. Dieselbe Systematik wie in der Software — nur in Web, Print und auf Fahrzeugen.

04 — Arbeitsweise

Wie ich arbeite, wenn niemand zusieht.

Sechs Schritte, die sich in 7 Jahren Produktarbeit bewährt haben.

  1. 01
    Recherche vor Ort

    Ich spreche direkt mit den Usern und schaue zu. Was im Feedback steht, ist selten direkt das Problem — Meistens ist es der Weg dorthin.

  2. 02
    Konzept & Informationsarchitektur

    Erst die Struktur: Welche Objekte gibt es, wie hängen sie zusammen, welcher Weg ist der häufigste. Design-Thinking und Wireframing, abgestimmt mit Produktmanagement und Entwicklung.

  3. 03
    Prototyp

    Klickbar, mit echten Daten und wertigem Look-and-Feel. Ein Prototyp mit stumpfen Musterdaten irritiert und lenkt die Aufmerksamkeit vom Wesentlichen ab.

  4. 04
    Test mit Key-Usern

    Drei bis Fünf Personen, moderiert. Ergebnisse erreichen als kuratierte Feature-Beschreibung den Backlog.

  5. 05
    Handoff & Begleitung

    Tokens, Komponenten, Zustände, EdgeCases — dokumentiert. Danach sitze ich im Sprint mit dabei und arbeite in engem Austausch mit den zuständigen Entwicklern bis zum Release.

  6. 06
    Analysieren und nachschärfen

    Nach dem Release: Supporttickets, Nutzungsdaten, Rückmeldungen aus dem Vertrieb, persönliche Gespräche. Was nicht funktioniert, wird korrigiert — nicht verteidigt.

05 — Lebenslauf

Lebenslauf

  1. 2015 → 2016 | 1 Jahr Freiberuflich, Grafikdesign Zum Sammeln praktischer Erfahrung und der Festigung meiner beruflichen Zukunft, habe Ich in dieser Zeit für mehrere mittelständische Unternehmen, grafische und mediale Produktionen erstellt, die auch bis heute weiterhin Bestand in deren Außenwirkung haben.
  2. 2016 → 2019 | 3 Jahre UI/UX Designer An der Gertrud-Luckner-Gewerbeschule für Grafik-Design in Freiburg im Breisgau, habe Ich in 3 Jahren alles rund um das Thema gute Gestaltung und kundenorientiertes Design gelernt. Durch Kurse zur Spezialisierung und Schärfung meiner Fähigkeiten habe Ich dort die Qualifikation UI/UX-Design erlangt.
  3. 2019 → heute | 7 Jahre Senior UI/UX Designer Durch das große Vertrauen der Geschäftsführung in meine Fähigkeiten habe Ich mehrere Unternehmensbereiche nach vorne bringen dürfen.

    In den vergangenen 7 Jahren haben wir:
    ⚫︎ das Corporate-Design des Unternehmens modernisiert.

    ⚫︎ dass Herzstück des Produktportfolios, die ERP-Software STREIT Desktop, erfolgreich durch 2 UI und UX-Optimierungen gebracht.

    ⚫︎ Die erste Generation vollständig mobiler Apps für Smartphone und Tablet entwickelt.
06 — Kontakt

Möglichkeiten mich zu kontaktieren.

Wenn mein Portfolio Sie hoffentlich überzeugt hat, sind Sie nur zwei Möglichkeiten davon entfernt mich zu kontaktieren.
Ich freue mich drauf mit Ihnen in Kontakt zu treten.

Detailansicht
Case 01 — Smartphone-App

Der bessere mobile Monteur mit STREIT Smart

RolleLead UI/UX Designer
Zeitraum2026 → 2 Monate
PlattformiOS & Android, WinUI
Team4 Entwickler, 1 Product Owner
Vorher
Screenshot: Auftragsliste — Vorher
Nachher
Screenshot: Auftragsliste — Nachher
Nachher
Screenshot: Auftragsdetail & Unterschrift
Kontext

Run 2500 Servicetechniker und Kundendienstmonteure dokumentieren täglich ihre Einsätze auf dem Smartphone — Anfahrt, Arbeitszeit, Material und Aufträge. Die damals als „Zeit+“ konzipierte reine Zeiterfassungs-App wuchs Feature um Feature, ohne dass jemand die Gesamtstruktur nochmal angefasst hätte.

Problem

Die Navigation hatte mehrere Screens die man nur aufrufen konnte, wenn man wusste wo diese sind. Die Navigation war nicht ersichtlich. Es gab Ebene um Ebene ohne das die User dort die Tiefe erwartet oder die gewünschte Funktion dort gesucht hätten. Im Support wurde öfter angerufen um sich zu beschweren als dedizierte Probleme zu melden.

Meine Rolle

Durch regelmäßigen Austausch mit unserem Consulting-Team habe ich das Problem erkannt und die notwendigen Mechanismen intern angestoßen um eine Optimierungs-Strategie voran zu treiben.

Vorgehen

Nach Rücksprachen mit dem Consulting formte sich ein grobes Bild der Thematik. Durch Rücksprachen mit Usern aus verschiedenen Unternehmensgrößen und Branchen konnte das Bild der Pain-Points geschärft werden. Daraus entstand in mehreren Runden Wireframing und Rappid Prototyping, ein Konzept was gezielt die Bedürfnisse der User mit den neuen Funktionen in Einklang brachte.

Lösung

Der Umbau von einer Single-Feature-App zu einem Ökosystem von Programmen war der Schlüssel zum Ziel. Der zentrale Einstieg über ein Kachel-Menü erlaubt dem User schnelle Wege zu seinen Arbeitsbereichen. Die anpassbare TabBar bietet Geschwindigkeit durch Personalisierbarkeit. Screens zur Erfassung folgen jetzt einem einheitlichen Schema was kognitive Last messbar reduziert hat.

Was ich mitgenommen habe

Der größte Hebel lag in der Interpretation des User-Feedbacks. Im Gespräch mit den Product-Ownern werden immer rein die fehlenden Features beanstandet. Effizienz durch intuitive Bedienung wird erst Thema wenn das Backend schon steht. Diese Departments müssen enger verzahnt im Austausch stehen.

−31 %Schneller pro Auftragsdokumentation
14 → 3Weniger Screens im Standardablauf
−42 %Weniger Supporttickets bzgl. unklarer Bedienung
4,4 / 5Messbare Zufriedenheit der User nach 6 Monaten
Case 02 — Tablet-App

Von Windows zu IOS & Android mit STREIT Mobil

RolleLead UI/UX-Design
Zeitraum2021 → heute
PlattformiOS & Android Tablets — Windows
MethodenBestands-Analyse, User Research, Prototyping
Direktvergleich Alt → Neu
Griff ziehen oder mit den Pfeiltasten bewegen
Screenshot: Werkstatt-Cockpit Übersicht — Tablet 4:3
Screenshot: STREIT Mobil (neu) — 4:3
Neu
Alt
Kontext

Die mobilen Monteure unserer Kunden nutzten seit 2010 eine Windows-Anwendung die für Laptops konzipiert wurde mit kleinerer Auflösung als FullHD. Seitdem gab es keinen nennenswerten Fortschritt, während sich der Markt mit seinen Anforderungen in Richtung Tablets gewandelt hatte.

Problem

Diese Lösung wurde als reines Feature-Paket und ohne ein durchgängiges UX-Konzept entwickelt. Mit kleinem Umfang hatte das funktioniert. Da die Nachfrage am Markt über die Zeit stark wuchs und die User durch privaten Tablet-Gebrauch lernten das Software auch einfach sein kann, entstand die Anforderung das etablierte Konzept, auf dem weißen Blatt Papier, neu zu denken.

Meine Rolle

Aus den Features des bestehenden Produkts wurde ein Anforderungskatalog definiert, den die neue Lösung mindestens erfüllen, bestmöglich aber übertreffen musste. Hier habe ich angesetzt. Mit der Methoden "Usability-First" und "Mobile-First" habe ich ein UX-Konzept entwickelt.

Vorgehen

Analyse der aktuellen UX bis ins Detail. Probleme wurden identifiziert und mit dem Feedback der User abgeglichen. Pain-Points wurden definiert und für den Design-Prozess priorisiert.

Lösung

Für Zukunftssicherheit und Flexibilität wurde auf der MAUI-Basis (früher Xamarin) der technische Grundstein gelegt. Eine Code-Sprache die zu 3 Plattformen läuft. Innerhalb von diesem technischen Gerüst wurde ein STREIT Ökosystem entwickelt was skalierbar einzelne Module für den jeweiligen Gebrauch anbietet.

Langzeitverantwortung

Monatlich erheben wir mittels einer NPS-Umfrage einen Score und Feedback-Tickets unserer User. Durch diese Metriken und jährlichen Gesprächen mit Stakeholdern gleichen wir routiniert den Marktbedarf mit unserem Produktangebot ab.

Meilensteine
  1. 2021Konzept & Pilotbetrieb10 Pilotkunden, Iterationen.
  2. 2022Allgemeiner RolloutParallelbetrieb mit der Altanwendung, freiwilliger Umstieg.
  3. 2024Abschaltung Legacy81 % der Betriebe hatten vorher freiwillig gewechselt.
  4. 2025 — heuteNeue Module & UX MaintenanceGrößter Ausbau seit Start, laufend.
81 %freiwilliger Umstieg vor Abschaltung
−28 %Schnellere Durchlaufzeit Auftragsannahme
0 TageProduktionsstillstand bei der Migration
5XFunktionsumfang bei gleicher Grundstruktur
Case 03 — Desktop-ERP

3 Iterationen Design und Technik für STREIT Desktop

RolleLead UI/UX-Design
Zeitraum2023 → heute
PlattformWindows-Desktop
Umfang1703 Masken & 723 Module
Die Entwicklung der Oberfläche
Generation wählen — oder unten direkt vergleichen
Screenshot: Dashboard — Gen 1 (16:9) Screenshot: Dashboard — Gen 2 (16:9)
Screenshot: Dashboard — Gen 3 (16:9) In Arbeit
Aufräumen, nicht neu erfinden
Reduzieren der Visual-LoadDie bisherige Feld-Gruppierung wurde mit sogenannten Gruppenrahmen gebaut. Das war zwar einheitlich aber erzeugte massive Visual-Load für den User und erschwerte die Navigation.
Erschwerte LesbarkeitDie Default-Schrift war mit 8pt zu klein dimensioniert. Des weiteren wurde eine Font verwendet, welche nicht für den Einsatz auf Displays optimiert war. Gerade ältere Nutzer berichteten von Schwierigkeiten bei der Lesbarkeit.
Etablieren von Farb-DefinitionenFarben hatten keine Funktion und passten bisher nicht zum Corporate-Deisgn des Unternehmens.
Vom Styleguide zum System
Weißraum und AusführlichkeitFeldgruppierungen wurden durch Weißraum etabliert. Hunderte Abkürzungen wurden durch detaillierte Beschreibungen ersetzt.
Design- und UX-KonsistenzÜber die Jahre des Wachstums haben sich spürbare Unterschiede in der Benutzererfahrung ergeben. Das wurde behutsam im laufenden Betrieb korrigiert.
Modul-Layouts neu gedachtDer bisherige Denkansatz "Wir packen alles in die UI um unsere Feature-Tiefe zu zeigen" wurde ersetzt durch "Wir fokussieren uns auf die Kernfunktionen und reduzieren die Komplexität".
Weniger zeigen, mehr könnenlaufend
Rollenbasierte OberflächenDie Disponentin sieht nicht dieselbe Maske wie der Buchhalter. Gleiches System, unterschiedlicher Ausschnitt.
Modernes & modulares DesignDer Power-User profitiert von Modularität, der Normale User von Einfachheit. Der Einsteiger von einer intuitiven Bedienung.
Aus einer Software wird dein AssistentSeit Einführung der Software in den frühen 2000ern war das Programm eine Datenmaschine. Es gab alles was man brauchte, wenn man wusste wo man es fand. Das haben wir grundlegend verändert.
Offen: Tiefenintegrierte KIVon der Unterhaltung mit der Datenbank über einen persönlichen Support-Mitarbeiter bis hin zur agentischen Aufgabenverteilung. STREIT Denkt jetzt mit. Geplant für Q2 2027.
Direktvergleich Gen 2 → Gen 3
Griff ziehen oder mit den Pfeiltasten bewegen
Screenshot: Auftragsmaske — Gen 2
Screenshot: Auftragsmaske — Gen 3
Gen 3
Gen 2
Kontext

Das Kernprodukt des Unternehmens mit über 700 Modulen, 1271 Masken und 3.000+ Täglichen Usern hatte über die Jahre des Erfolgs auch ein Backlog an UX-Anforderungen angesammelt.

Problem

Gewachsene Software lässt sich nicht einfach abschalten und neu bauen. Jede Generation musste eine sichtbare Verbesserung bringen, ohne bestehende Arbeitsabläufe zu zerstören — und ohne die Weiterentwicklung für ein Jahr zu blockieren. Eine OP am offenen Herzen.

Meine Rolle

Durch akribische Analyse der Bestands-Software und Auswertungen mehrerer Nutzer- und Stakeholder-Umfragen habe ich einen Handlungsplan definiert nachdem wir die Software in die nächste Generation bringen können. In enger Zusammenarbeit mit dem 17-köpfigen Entwicklngsteam und unseren InHouse Software-Architekten wurde ein Handlungsplan abgestimmt der seit 2026 unter voller Fahrt in Umsetzung ist.

Vorgehen

Kein Big Bang. Jede Generation wurde modulweise ausgerollt, beginnend mit den meistgenutzten Masken. Neue Komponenten mussten in der alten Umgebung koexistieren können — das hat die Systemarchitektur bestimmt.

Lösung

Ein Design System, das drei Oberflächengenerationen gleichzeitig bedienen kann. Tokens als gemeinsame Sprache mit der Entwicklung, Komponenten mit dokumentierten Migrationspfaden.

Ergebnis

Die Oberfläche ist vom Wartungsposten zum Verkaufsargument geworden. Gen 3 läuft — die Grundlagen dafür wurden 2018 gelegt.

64dokumentierte Komponenten im System
−55 %Aufwand für neue Masken seit Gen 2
−34 %Einarbeitungszeit neuer Anwender
AAWCAG 2.2 in Gen 3 durchgängig
Case 04 — Eigenentwicklung

LANCER demokratisiert Projekt-Management für Medien-Freischaffende

RolleAlles — Konzept, Design, Code, Release
Zeitraum2023 — 2025, nebenberuflich
PlattformWeb-App & iOS
StatusLive, zahlende Nutzer

Ich wollte wissen, was Design kostet, wenn man es selbst umsetzen muss.

LANCER ist kein Nebenprojekt zum Portfolio-Auffüllen. Es ist der Grund, warum ich in Abstimmungen mit der Entwicklung anders argumentiere als vor drei Jahren: Ich habe jede Entscheidung, die ich sonst weitergebe, einmal selbst bezahlt.

Screenshot: Zeiterfassung — iOS 9:19.5 Screenshot: LANCER — iOS 9:19.5 Screenshot: LANCER — iOS 9:19.5 Screenshot: LANCER — iOS 9:19.5
Kontext

Freiberufler jonglieren Angebote, Stunden, Rechnungen und Nachfassen — meist in drei Werkzeugen, die nichts voneinander wissen. Ich kannte das Problem aus meiner eigenen Grafikdesign-Tätigkeit.

Problem

Bestehende Tools sind für Teams gebaut und für Einzelpersonen zu schwer. Wer allein arbeitet, braucht keinen Kanban-Workflow, sondern die Antwort auf eine Frage: Woran arbeite ich heute, und ist es bezahlt?

Vorgehen

Elf Interviews mit Freiberuflern aus Design, Text und Entwicklung. Danach ein bewusst kleiner Funktionsumfang, den ich in Abendarbeit tatsächlich fertigstellen konnte — Scope-Disziplin war hier eine Designentscheidung.

Lösung

Eine einzige Ansicht als Zuhause: Projekte, offene Beträge, heutige Zeiten. Rechnungsstellung aus erfassten Stunden in zwei Klicks. Kein Onboarding-Wizard, keine Teamfunktionen, kein Dashboard-Theater.

Umsetzung

Frontend, Backend, Datenmodell, App-Store-Einreichung, Support-Postfach. Nicht elegant an jeder Stelle — aber released, im Einsatz und weiterentwickelt.

Ergebnis

Rund 340 aktive Nutzer, davon ein Teil zahlend. Wichtiger für mich: ein belastbares Gefühl dafür, was ein Feature in Wirklichkeit kostet.

Case 05 — Lauf- & Fitness-App

Mit RENNEN in die Sport-Community

RolleProduktkonzept & UI/UX
Zeitraum2026 - 4 Monate
PlattformiOS
GeschäftsmodellKostenlos. Ohne PayWall.
Haltung

Eine Trainings-App, die den Trainingsplan hinter einem Abo versteckt, hat sich gegen den Nutzer entschieden.

RENNEN hat keine Premium-Stufe, keine gesperrten Auswertungen, keine „Pro"-Abzeichen. Das ist keine Marketing-Phase vor der Monetarisierung, sondern die Bedingung, unter der ich das Produkt überhaupt gebaut habe. Wo kein Abo verkauft werden muss, entfällt der Druck, künstliche Knappheit zu gestalten — und man kann die Oberfläche danach bauen, was beim Laufen tatsächlich hilft.

Screenshot: Trainingsplan — 9:19.5 Screenshot: Laufansicht — 9:19.5 Screenshot: Auswertung — 9:19.5 Screenshot: Wochenrhythmus — 9:19.5
Kontext

Lauf-Apps optimieren Einzelläufe: Tempo, Distanz, Herzfrequenz. Was sie nicht abbilden, ist der Alltag drumherum — Schichtdienst, Kinder, schlechter Schlaf, drei Wochen Grippe.

Problem

Starre Pläne bestrafen ein verpasstes Training mit einem roten Kreuz. Wer zweimal ausfällt, löscht die App. Der Plan hätte sich anpassen müssen, nicht der Mensch.

Vorgehen

Interviews mit 14 Freizeitläufern, Schwerpunkt auf Abbruchgründen statt Erfolgsgeschichten. Auffällig: Fast alle hatten aufgehört, weil die App sie an ihr Scheitern erinnerte.

Lösung

Der Plan rechnet sich nach jedem Lauf neu. Ausgefallene Einheiten verschwinden, statt als Lücke stehenzubleiben. Keine Serien, keine Streaks, keine Push-Nachricht mit schlechtem Gewissen.

Designentscheidung

Kein Feature ist gesperrt, weil jede Sperre eine Gestaltungsaufgabe erzeugt, die dem Nutzer schadet: Wo platziere ich den Upgrade-Hinweis am wirksamsten? Diese Frage stellt sich hier nicht.

Ergebnis

Nach zwölf Monaten sind 58 % der Erstnutzer noch aktiv — deutlich über dem, was die Kategorie üblicherweise erreicht. Die häufigste Rückmeldung im Store: „nervt nicht".

Grafikdesign — 2022

STREIT Software GmbH

Ein Familienbetrieb in zweiter Generation, 162 Mitarbeitende, arbeitete lange mit einem etablierten aber tradiert wirkenden Logo. Auch gab es eine Verwechslungsgefahr zu einem ehemaligen Unternehmenszweig. Aufgabe: eine Wort- & Bildmarke, die als App-Icon genauso gut funktioniert wie auf dem Messestand.

STREIT Software GmbH Wortmarke
Farbwelt
#003c76
#1f1f1f
#FF910A
#FFFFFF
Typografie
Aus einer Hand, fürs Handwerk. Kundennah und präsent in seiner Aussage. Fließtext in einer humanistischen Serifenlosen — gut lesbar in Angebot, Rechnung und Fahrzeugbeschriftung.
Anwendung
Geschäftsausstattung
Fahrzeugbeschriftung
Firmenschild
Logo-Evolution
STREIT Software GmbH Logoherkunft
Grafikdesign — 2023

T&R Trade and Reselling

Als Dienstleister für Import-Ware aus aller Welt hat sich dieses junge Unternehmen das Ziel gesetzt mit einem wertigen Markenauftritt und kundenorientiertem Auftreten, den dynamischen Markt zu bestreiten.

T&R Trade and Reselling Logo
Farbwelt
#DE4D3B
#FFFFFF
#062A41
Typografie
T&R — Trade & Reselling Wortmarke — versal, breit, hohe Fernwirkung T&R steht für den Firmennamen, wie auch für die Namen der Gründer Tim und Robin.
Anwendung
Logo-Name-Aufbau-Rot 169
BoxShot-Cardboard-comp
Logo-Farben-Font-Übersicht
Grafikdesign — 2021

KNBL-Design

Die Sprechweise "Der Schuhster hat die schlechtesten Schuhe" gilt leider auch für viele Bereiche des kreativen Schaffens. Für seine Kunden produziert man die besten Designs, aber eigentlich nie für sich selbst. Das habe ich als Herausforderung angesehen. Dabei entstanden ist eine Designsprache die meine Werte repräsentiert.

KNBL-Design Signet
Farbwelt
#FFFFFF
#000000
Typografie
KNBL Ohne Umlaute für eine wertige Semantik. Das Wappen spiegelt meine Heimat-Verbundenheit, während die App-Card meine Vorliebe für Software & Design repräsentiert.
Anwendung
KNBL-Design Apps
KNBL-Design Breit Dunkel
KNBL-Design Breit Hell
Grafikdesign — 2024

CoinTracking GmbH

Als einer der größeren Anbieter für Kryptowärhungs-Steuererklärungen ist CoinTracking ein etablierter Player am Markt. Um seine Markenidentität zu stärken, wurde ein neuer Styleguide entwickelt, der die visuelle Sprache der Marke konsistent und modern darstellt.

CoinTracking GmbH Logo nach Relaunch
Farbwelt
#2828C8
#000131
#008AFB
#F5F6F7
Typografie
CoinTracking Wortmarke — leicht gesperrt, technische Anmutung Styleguide auf 12 Seiten: Schutzzone, Mindestgrößen, Falschanwendungen, Dokumentvorlagen.
Anwendung
CoinTracking GmbH Firmenschild
CoinTracking GmbH Lanyard
CoinTracking GmbH Notebook
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